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Gudrun und Matthias Stark

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07.04.2021

Szenische Lesung "Die Krise und wir"

Nach einer Verlautbarung unserer Bundeskanzlerin leben wir in der schwierigsten Phase, die Deutschland seit dem 2. Weltkrieg durchmacht. Uns fehlt der Überblick, das zu beurteilen. Aber wir sind fest davon überzeugt, dass die Menschen in Kriegszeiten ungleich Härteres erleben mussten als wir heute in unserer Wohlstandsgesellschaft. Uns mangelt es, materiell gesehen, an so gut wie nichts. Satt gegessen, können wir uns die meisten unserer Wünsche erfüllen. Und doch fehlt scheinbar etwas. Der soziale Zusammenhalt, die Gemeinschaft, das Gefühl, zusammen zu gehören, ist in den letzten Jahren offenbar geschwunden, aber nicht verschwunden.

Seit uns nun die Pandemie einen Strich durch unsere Lebenspläne macht, ist es nicht leichter geworden. Einschränkungen und Verbote in bisher unbekanntem Ausmaß machen viele sprachlos, manche wütend und wieder andere kreativ. Vieles, was wir in den letzten Monaten zur Kenntnis zu nehmen hatten, können wir nur glauben. Uns fehlt es schlicht an Wissen und dem Überblick über manche Zusammenhänge. Diese Situation führt dazu, dass es mittlerweile eine schier unübersehbare Zahl an Meinungen, Vorschlägen, Wünschen aber auch Hoffnungen gibt. Keiner unserer Mitmenschen hat letztlich die berühmte "Weisheit mit Löffeln gefressen", um die einzig gültige Beurteilung der Lage liefern zu können.

Manche Zeitgenossen verschaffen ihrem Unmut lautstark Luft, andere verstummen und sind sprachlos, einige sogar hoffnungslos. Während in Supermärkten gelegentlich Gedränge herrscht, sind Einzelhändler und Soloselbstständige zum Nichtstun verurteilt. Das alles zerrt an Seele und Nerven. Wir lernten, dass es nicht genügt, den Mitarbeitern im überlasteten und zusammengesparten Gesundheitswesen Beifall zu spenden. In unserem reichen Land herrscht, leider erwartbar, manchmal Mangel, sowohl ideeller als auch materieller Art.

Wir möchten nun gern dem unterschiedlichen Denken in dieser Situation Stimme und Gestalt geben und planen deshalb eine szenische Lesung, ein musikalisch-literarisches Programm. Dieses soll zeitnah zur Aufführung kommen, wenn solche Veranstaltungen wieder erlaubt sein werden. Wir wünschen uns dafür, dass Sie uns Ihre Erfahrungen, ihre Meinungen, aber auch Ihre Hoffnungen aufschreiben und wir diese Texte einem breiten Publikum zugänglich machen können. Ein Anfang ist bereits getan, uns liegen schon ein paar "Berichte aus der Krise" vor. Wir möchten Sie hiermit noch einmal ausdrücklich ermuntern, sich an dem Projekt zu beteiligen.

Außerdem würden wir uns sehr freuen, wenn Sie als Vorleserin oder Vorleser mitwirken möchten. Wenn Sie schon immer gern mal auf einer Bühne Texte vortragen wollten, sind Sie herzlich willkommen.

Wir Menschen können viel aushalten, das hat unsere Geschichte immer wieder bewiesen. Und oft gehen wir dann gestärkt aus einer Situation hervor, die zunächst ausweglos schien. Auch die aktuelle Zeit der Beschränkung ist nicht von Dauer. Das sollten wir nicht vergessen.

Der chinesische Philosoph Laotse schrieb bereits vor über zweitausend Jahren: "Wahre Worte sind nicht schön, schöne Worte sind nicht wahr." Wir wollen in unserem Leseprogramm Worte aller Kategorien vortragen und freuen uns auf Ihr Mittun.

Annet Immel und Matthias Stark

Kontakt:
Stolpen-Information, Markt 26, 01833 Stolpen
Tel.: 035973 27313
E-Mail: stolpen-information@t-online.de

Information in der Sächsischen Zeitung



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